Trainer und Betreuer

Ein Trainer gewinnt und
verliert mit der Mannschaft

Trainer sind Vorbilder! Trainer und Betreuer haben die Verpflichtung Kinder, Jugendliche, junge Erwachsenen und Erwachsene positiv zu beeinflussen. Für Kinder und Jugendliche steht der Spaß an erster Stelle. Daneben ist aber auch ein „richtiges“, altersgerechtes Training erforderlich. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass Kinder und Jugendliche sich eine breitere Freizeitgestaltung oder ein leistungsorientiertes Training und Spiele wünschen. Dieses will der Verein in Zusammenarbeit mit den Trainern erreichen.

Dem haben die Trainer Rechnung zu tragen. Unsere Trainer und Betreuer müssen im Kinder- und Jugendfußball viele Rollen übernehmen. Sie müssen aufrichten und ermutigen, fordern und motivieren, trösten und heilen, loben und bestätigen können. Letztendlich natürlich auch den Spielern und Torhütern ein leistungsorientiertes Training und Spiele bieten. Dazu gehören auch kritische Worte, z.B. da, wo ein Spieler vergisst, dass Fußballspielen ein Mannschaftsspiel ist. Niemand wird ALLEINE ein Spiel gewinnen, genauso wenig verliert kein Spieler ALLEINE ein Spiel.

Die sportlichen und pädagogischen Fähigkeiten unserer Trainers werden genauso von einem wenig talentierten, wie von einem hoch talentierten Spieler gefordert. Hier gilt es, durch das Setzen korrekter Reize und Anforderungen, das Gleichgewicht zu finden. Für die Trainer und Betreuer bedeutet dieses, dass eine Kommunikation stets auf „Augenhöhe“ der jeweiligen Altersgruppe erfolgt. Konstruktive Kritik ist immer erlaubt, hier wird aber darauf geachtet, dass dieses ohne persönliche Bloßstellung und Androhung von Sanktionen vor versammelter Mannschaft durchgeführt wird. Der Kritik soll auch immer positive Aufmunterung folgen. Es darf keine Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen, gleich aus welchem Grund, geben.

Die Nichtberücksichtigung eines Spielers bei zum Beispiel Spielen aus pädagogischen Gründen wird es auch als Erziehungsmittel geben, dieses wird aber immer mit äußerster Vorsicht angewendet werden. Hält ein Trainer diese Maßnahme jedoch für unbedingt erforderlich.

Persönliche Eitelkeiten und Missgunst von Trainern  wollen wir auf dem Sportplatz nicht finden! Im Mittelpunkt stehen die Kinder und Jugendliche!

Die Kommunikation zwischen Eltern, Trainern und Betreuern und auch eine mannschaftsübergreifende Kommunikation ist eine wesentliche Erfolgskomponente für das Funktionieren der Jugendarbeit. Dieses soll zum Beispiel vor Beginn einer Saison die Eltern in Form eines Elternabends über die Inhalte des Jugend- und Mannschaftskonzept erfolgen.

Die Ausbildung der Trainer im Jugendbereich ist für die sportliche und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ein wichtiger Baustein. Die Trainer bekunden ausdrücklich ihre Bereitschaft zur Aus- und Fortbildung. Der Verein bietet die Möglichkeit, an vereinsinternen Weiterbildungen in jeder Saison teilzunehmen, welche die Aus- und Weiterbildungen beinhalten Themen, die die qualifizierte Arbeit der Trainer unterstützen. Die Qualität des Trainings, der Betreuung und der Ausbildung der Kinder wird hierdurch verbessert.